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  • ab 7.20 Uhr Ankommen der Kinder möglich, Aufsicht ab 7.45 Uhr
  • 8.00 - 8.10 Uhr offener Anfang
  • 8.10 - 8.55 erste Unterrichtsstunde
  • 8.55 - 9.40 zweite Unterrichtsstunde
  • 9.40 - 9.50 Frühstück im Klassenraum
  • 9.50 - 10.10 Bewegungspause auf dem Außengelände
  • 10.10 - 10.55 dritte Unterrichtsstunde
  • 10.55 - 11.40 vierte Unterrichtsstunde
  • 11.40 - 12.00 Bewegungspause auf dem Außengelände
  • 12.00 - 12.45 fünfte Unterrichtsstunde
  • 12.00 - 13.00 Betreuung Klassen 1 und 2
  • 12.45 - 13.30 sechste Unterrichtsstunde


  • 13.00 Mittagessen
  • bis 15.15 Hausaufgabenbetreuung und Angebote
  • 15.15 - 15.30 Ende/Abholen der Kinder


Schulsituation

Die Grundschule Evesen ist eine zweizügige offene Ganztags-Grundschule. Sie liegt im Bückeburger Ortsteil Petzen. Zu ihrem Einzugsbereich gehören
insgesamt folgende fünf Ortsteile: Röcke, Petzen, Evesen, Nordholz und
Berenbusch. 

In 8 Klassen werden ca. 160 Kinder von 10 Lehrkräften, ein bis zwei
Lehreranwärterinnen und vier pädagogischen Mitarbeiterinnen unterrichtet. Die Schule nimmt am Bückeburger Kooperationsverbund für Hochbegabung teil. Drei pädagogische Mitarbeiterinnen gewährleisten die Betreuung der Erst- und Zweitklässler von 12.00 bis 13.00 Uhr. Von 13.00 bis 17.00 Uhr können alle Kinder auf Wunsch am offenen Ganztag teilnehmen.

Das Schulgelände wurde in großer Eigenleistung der Lehrkräfte, Eltern, Kinder und mit Hilfe des Fördervereins Mitte der 90-er Jahre naturnah und
bewegungsfreundlich mit robusten Büschen, Bäumen und Hecken nach
konzeptionellen Anregungen von Hein Benjes umgestaltet. 

Wenn die Kinder klein sind, gib ihnen Wurzeln, wenn sie groß sind, gib ihnen Flügel!

Dieses Zitat von Albert Schweitzer steht als Motto über unserer pädagogischen Arbeit.

Unser Ziel ist es, den Kindern in einem zeitgemäßen Unterricht vielfältige Möglichkeiten zum individuellen Lernen zu schaffen. Folgende Schwerpunkte sind uns dabei besonders wichtig:

- Fördern und Fordern

- Stärkung des Sozialverhaltens


- jedes Kind in seiner Entwicklung begleiten

 
Fördern und Fordern


An der Grundschule Evesen wollen wir- unter Berücksichtigung der Lernausgangslage jedes Einzelnen- die Kinder in individuellen Schritten zum selbständigen Lernen heranführen. Durch Bereitstellung vielfältiger Materialien, abgestimmt auf die entsprechende Jahrgangsstufe, erhalten die Schüler die Möglichkeit, Stärken zu entdecken und Interessen zu entwickeln.

Stärkung des Sozialverhaltens

Wir wollen erreichen, dass unsere Schüler in einer möglichst gewaltfreien
Umgebung lernen können und sich auf dem Schulgelände sicher fühlen. 

Jedes Kind in seiner Entwicklung begleiten

Kinder brauchen die Gewissheit, dass sie nicht nur nach ihren kognitiven
Fähigkeiten bewertet werden, sondern, dass sie als Menschen mit Stärken und Schwächen, Ängsten und Fragen akzeptiert und geschätzt werden. Wir Lehrer verstehen uns als verständnisvolle Begleiter, die Lernprozesse in Gang setzen und für eine anregende Lernatmosphäre sorgen.  

Weitere Einzelheiten zu unseren Konzepten können hier als Downloads eingesehen werden.

Schulprogramm

Absentismus

Beratungskonzept

Beschwerderegelung

Betreuungskonzept

Förderkonzept

Fortbildungskonzept

Ganztagskonzept

Gewaltpräventionskonzenpt

Hausaufgaben im Primarbereich

Integrationskonzept

Kooperationskonzepte

Medienkonzept

Methodenkonzept

Personalentwicklung

Präventionskonzept

Vergabe Haushaltsmittel

Vertretungsregelung

Zusammenarbeit mit Kindergärten

    


Im September 2008 wurde die Naturschutz-Schulgarten-AG ins Leben gerufen. 18 Dritt- und Viertklässler brannten darauf, gemeinsam mit Frau Metzner im Kräuterbeet zu gärtnern und Naturschutz im Umfeld der Schule zu betreiben. Das Kräuterbeet, das noch vor einigen Jahren eine Vielzahl von Kräutern beherbergt hatte, nun aber schon lange brach lag, bestand fast nur noch aus einem riesigen Salbeibusch. Dieser duftete sehr angenehm und sah auch hübsch aus, aber leider hatte er sämtliche anderen Kräuter überwuchert.

So begannen die Kinder damit, zunächst einmal einen Teil des Salbeis zu entfernen um nachzuschauen, ob darunter nicht vielleicht doch noch andere Kräuter überlebt hatten. Dabei stießen die Kinder zu ihrer Überraschung auf eine Sandsteinmauer. Diese entpuppte sich als Einfassung einer Kräuterspirale, die in den letzten Jahren komplett vom Salbei überwuchert worden war! In mehrstündiger Arbeit legten die Kinder die Mauer frei und beförderten eimerweise Unkraut und Salbei zum Kompostplatz. Auch kleine Pfade aus Sandsteinplatten, die sich durch das Kräuterbeet schlängelten, wurden frei geschnitten. Dabei gab es spannende Tiere zu beobachten, z.B. eine ganze Familie blau schillernde Rosenkäfer sowie riesige Nacktschnecken. 

Als die ersten Blätter von den Bäumen fielen, sammelten die Kinder der AG eimerweise Blätter. Aus alten Holzplatten und Ästen bauten sie in einer ruhigen Ecke des Schulgeländes eine Igel-Behausung, die anschließend mit dem Laub überschüttet wurde. Ob dort wohl ein Igel zum Überwintern eingezogen ist? Leider mussten wir unsere Arbeit am Kräuterbeet im Oktober unterbrechen, weil der Winter nahte. Während der letzten Wochen hatten sich die Kinder bereits mit Hilfe von Bestimmungsbüchern einen Überblick über Pflanzen und Tiere verschafft, die auf dem Schulgelände vorkommen. Maulwurfshügel, Mäuselöcher sowie abgenagte Tannenzapfen und Federn ließen auf vielfältiges tierisches Leben schließen.

In der Winterzeit informierten sich die Kinder über die entdeckte Flora und Fauna des Schulgeländes und gestalteten dazu Plakate mit vielen Abbildungen und wissenswerten Informationen über die Tiere und Pflanzen. Diese Plakate sollen auch den übrigen Kindern der Schule das vielfältige Leben in ihrem Umfeld zeigen. Als es schneite, baute die Naturschutz-Schulgarten-AG Futterglocken für Meisen und kochte dafür eine leckere Mischung aus Kokosfett, Körnern, Nüssen und Trockenobst. Ein bestimmter Baum auf dem Schulhof wurde als Futterbaum auserkoren und mit den Futterglocken sowie mit Apfelspießen behängt. Bereits nach wenigen Stunden hatte es sich in der Eveser Vogelwelt herumgesprochen, dass hier Futter serviert wurde. Besonders die Obstspieße wurden dankbar von den Vögeln angenommen.

Ein Vorhaben der AG für die Zukunft ist der Bau eines Insektenhotels, das Wildbienen Nistmöglichkeiten bieten soll. Ein Teil des Insektenhotels existiert bereits: Die Kinder der AG haben in den letzten Wochen schon mehrere so genannte Halmdosen hergestellt. Unermüdlich schnitten sie Schilfhalme auf die richtige Länge und bündelten sie. Über die Lebensweise von Wildbienen lieferte ihnen das Internet interessante Informationen.